NEW YORK – 11 spannende Highlights für „Coole“

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Die Jugend soll ihre eigenen Wege gehen, aber ein paar Wegweiser können nicht schaden. Pearl S. Buck (1892 – 1973)

Auf unserer New York Reise waren dieses Mal auch die Halbstarken mit von der Partie. Entsprechend „Cool“ musste natürlich unser Programm sein, um sie auch wirklich bei Laune zu halten. Zugegeben, das war nicht allzu schwer, ist die Stadt an sich ja schon seeeehr cool. Trotzdem gibt es ein paar Highlights, die besonders gut angekommen sind und die habe ich hier für dich zusammengestellt. Mit einem bisschen Motivation kann man ihnen aber auch die meisten klassischen Sehenswürdigkeiten als spannend verkaufen – immerhin ist ja fast jede Ecke New Yorks aus Film und Fernsehen irgendwie bekannt. Es gibt wirklich unglaublich viel zu tun und zu sehen und meine Tipps sollen ein bisschen dazu beitragen, auch für dich und deine Coolen Begleiter das optimale, unvergessliche New York Programm zusammen zustellen.

Wie ich schon in meinem „Basic“ New York Bericht erwähnt habe, ist New York ein teures Pflaster. Das verwundert jetzt niemanden, man sollte es nur ein bisschen im Hinterkopf behalten und die Reise etwas planen. Ganz spontan geht natürlich auch, du kannst aber viel Geld sparen, wenn du dir vorher überlegst, was du gerne sehen möchtest. Die Eintrittspreise für diverse Attraktionen können ganz schön happig sein, sodass es sich durchaus lohnen kann, sich einen Sightseeing Pass anzuschaffen. In New York gibt es gleich 5 davon, die eigentlich die meisten Bedürfnisse und Wünsche abdecken: den Sightseeing Pass, den New York Pass,  den Explorer Pass, den City Pass und den Freestyle Pass. Welcher für dich und deine coole Gang der Beste ist, hängt von eurem Tatendrang und der Zeit, die ihr in der Stadt verbringen wollt ab. Wir haben uns für den Sightseeing Pass entschieden, der wirklich eine Vielzahl von Attraktionen beinhaltet hat und da wir ja eher das Modell „wir wollen alles sehen“ sind, hat er sich mehr als gelohnt. Obwohl er für 7 Tage 299 $ gekostet hat, haben wir dennoch über 400 $ gegenüber den Einzeleintritten gespart. Es gibt aber auch günstigere Versionen, falls du nicht ganz so viele Attraktionen ausgewählt hast.

Nun gut, jetzt geht es aber los mit den Highlights für Coole…

1. Times Square

Der Times Square war eines unserer Familien-Highlights, weil er soooo amerikanisch ist und weil sich dort soooo unglaublich viel tut. Wir haben es geliebt, einfach dort zu sitzen auf der großen, roten Tribüne und dem bunten Treiben zuzusehen: Den Straßenkünstlern und Möchtegern-Sternchen, die hier ihre Kunststücke aufführen, ohne versuchen, sich im Mickey Mouse oder Kingkong Kostüm ein paar Dollar zu verdienen, weil es mit der richtigen Rolle in einem der großen Broadway Theater doch nicht geklappt hat. Dem „Sammelsurium“ an unterschiedlichsten Leuten aus aller Welt, die sich hier freiwillig (Besucher) oder unfreiwillig (New Yorker, die es nicht vermeiden konnten, über den Times Square zu laufen) hier aufhalten.

Auf dem Times Square und in den angrenzenden Straßen ist so ziemlich jede erdenkliche Fastford-Kette vertreten (ja, die Halbstarken lieben Fast-food und ja, ich habe teilweise aufgegeben, dagegen anzukämpfen, also zumindest im Urlaub, sodass wir durchaus eine gewisse, feine Menge an Burgern, Pommes, Donuts & Co verspeist haben. Ist so… das wollen wir auch gar nicht schönreden…). Unser absoluter Favorit ist das Dallas BBQ, 241 W 42nd Street – ein riesen Schuppen, der für uns alle Clichés erfüllt hat und uns durch seine Portionen an Wings, Ribs und Burgern wirklich beeindruckt hat.

Der Times Square ist auch ein Shopping Paradies – man ist schon ziemlich „hipp“ unter den Freunden, wenn man mit einer „echten“ Levis 501 vom „echten“ Levis Store oder einem Hoodie von GAP nach Hause kommt – um nur ein paar der Favoriten der Halbstarken zu nennen. Auch der M&M Flagship Store ist einen Besuch wert. Es sind zwar die M&Ms nirgends so teuer wie hier, aber die Aufmachung ist großartig und vielleicht hüpft ja auch noch das ein oder andere sonstige Goodie in den Einkaufskorb. Der Disney Store ist auch ein heißer Tipp, da gab es welche in unserer Truppe, die waren hier WIRKLICH in ihrem Element…

Bekannt sind der Times Square und der angrenzende Broadway für die Musical- und Theater-Szene. Über 40 Musicals werden hier parallel aufgeführt, darunter die Klassiker wie „The Lion King“ und das „Phantom der Oper“. Tickets kann man für teures Geld online im Voraus kaufen oder recht günstig in der TKTS Verkaufsbox, direkt unter der roten Treppe auf dem Times Square (ein 2. Büro gibt es auch noch im Battery Park in Lower Manhattan).

2. Madame Tussauds

Ein Museum, das Groß und Klein immer wieder fasziniert, ist Madame Tussauds. In der 42th Street gelegen, lässt es sich gut mit einem Besuch auf dem Times Square verbinden. Während das ursprüngliche „Madame Tussauds“ in London zu finden ist, gibt es mittlerweile auch noch 23 andere Niederlassungen weltweit, unter anderem eben diese hier in New York. Es macht Spaß, die Stars aus Film, Fernsehen, Sport, Society und Politik zu treffen, manche schauen tatsächlich sehr realistisch aus.

Wolltest du immer schon mal mit Michael Jackson (von ihm gibts sogar 3 Versionen…) tanzen, mit Queen Elizabeth Tee trinken oder Einstein zeigen, wer hier wirklich der Klügere ist? Dann bist du hier genau richtig!

Adresse: 234 W 42nd St, New York, NY 10036

Öffnungszeiten: Sonntag – Donnerstag 10 – 20 Uhr, Freitag und Samstag 10 – 22 Uhr

Tickets: ab 39,99 $ online hier erhältlich (diverse Kombination mit anderen Attraktionen sind möglich)

3. Filmschauplätze

Es empfiehlt sich überhaupt, vor der Reise gemeinsam ein paar Filme mit Schauplatz New York anzusehen – es macht nämlich großen Spaß, die Drehorte dann „in Echt“ abzuklappern. So kann man zB wie „Harry und Sally“ im Katz‘ Deli ein Pastrami Sandwich essen, à la „Spiderman“ das Flatiron Building bewundern, oder wie „Kevin“ durch den Central Park laufen oder Das Plaza Hotel bewundern. Den Central Park kennen übrigens auch schon die Kleinsten – nämlich aus dem Animationsfilm „Madagascar„…

Auch die Serie „Friends“ spielt in New York (leider wurden die meisten Szenen aber im Studio nachgedreht) und größere Coole wollen gerne in der Magnolia Bakery in der 200 Columbus Avenue ein Törtchen kaufen, genau wie Carry in „Sex and the City“ oder ihr Wohnhaus in der 66 Perry Street sehen. Oder die National Library, in der Carry beinahe ihren Mr. Big geheiratet hätte, wenn er denn erschienen wäre.

Das Empire State Building ist aus unzähligen Filmen bekannt, der wohl bekannteste davon ist  wohl „King Kong“ ist nur einer davon. „Schlaflos in Seattle“ hat sein Finale hier und im „Independence Day“ kreist ein großes Raumschiff über dem Empire State Building und auch „Superman“ und „Gossip Girl“ wurden teilweise hier gedreht.

Das American Museum of Natural History ist ebenso ein beliebter Drehort („Nachts im Museum“ spielt ebenso hier wie „Men in Black“ oder „Der Teufel trägt Prada“ und die Grand Central Station kennt man ebenfalls aus  „Superman„.

Die Chance, dass man in New York auf Dreharbeiten stößt und sogar zusehen kann, wie der nächste Blockbuster gefilmt wird, ist gar nicht gering, es wird nämlich fast täglich irgendwo gedreht. Und weil es eine dermaßen große Anzahl an spannenden Filmlocations gibt, werden sogar eigene Touren zu den Drehorten angeboten, buchbar zum Beispiel online hier.

4. Graffiti & Streetart Tour in Brooklyn

Wir hatten wie gesagt während unserer Reise einen Sightseeing Pass und dieser beinhaltete auch eine Graffiti und Streetart Tour in Brooklyn. Schon die Anreise zum Treffpunkt mitten in Brooklyn war ein Erlebnis, haben wir doch eine ganz andere Seite von New York kennengelernt, als bisher in Manhattan.

Rund um die Wyckoff Avenue im Stadtteil Bushwick gibt es zum Beispiel eine Fülle an großartigen Kunstwerken – und genau dort haben wir auch diese Tour gemacht. Sie war großartig, weil wir nicht nur Streetart bewundert haben sondern auch viel Hintergrundinformation erhalten haben. Unser Guide kannte sich in der Scene richtig gut aus, er kannte auch viele der Künstler persönlich. Mit der „Bushwick Collective“ hat sich nämlich eine ganze Community an Streetart Künstlern dort zusammengefunden. Man würde es kaum glauben, aber schon nach kurzer Zeit haben wir gelernt, die einzelnen Stile und besonderen Merkmale auseinander zu halten und wir haben viel Verstecktes entdeckt, das wir ohne diese Führung bestimmt niemals gesehen haben.

Eine tolle Sache also, die uns allen richtig viel Spaß gemacht hat. Besonders cool fanden wir, dass der Künstler „Flashinvader“ in über 90 Städten seine Kunstwerke (kleine, aus Quadraten bestehende Figuren, ein bisschen ähnlich dem Packman aus dem Computer Spiel) hinterlassen hat – unter anderem sogar in Wien. Tickets für die Tour erhältst du bei Brooklyn Unplugged Tours für 32 $. Reserviere sie rechtzeitig, die Touren sind immer schnell ausgebucht!

Adresse: Brooklyn Unplugged Tours, Treffpunkt: Wyckoff Avenue. Weitere Informationen zu Preis, Tourzeiten und Buchung findest du hier.

Tickets: Erwachsene ab $32, Kinder ab $ 20

5. Rise New York

Hast du Lust auf ein bisschen Geschichte? Leicht verdauliche Geschichte, die auch noch Spaß macht? Dann plane einen Besuch im Rise New York ein. Hier erfährst du auf amüsante Art alles von den Anfängen der Stadt bis zur Gegenwart, lernst über Architektur, die Modewelt, in New York ansäßige Film- und Fernsehunternehmen und vieles mehr. Du kannst ein virtuelles Stück mit der U-Bahn durch die aufgelassene City Hall Station fahren, dich als DJ erproben oder einfach mal gemütlich auf der Couch von „Friends“ sitzen. Und wer hier noch nicht vollends begeistert sein sollte, wird es spätestens bei der letzten Attraktion sein, die eine wirklich coole Überraschung für Adrenalin-Junkies darstellt.

Wir sind eher zufällig auf das „Rise New York“ gestoßen, eben auch weil es beim Sightseeing Pass inkludiert war. Zum Glück, denn der Besuch dort war echt ein tolles Erlebnis.

Adresse: Rise New York, 160 West 45th Street, NY 10036

Öffnungszeiten: Sonntag – Donnerstag 10 – 20 Uhr, Freitag und Samstag 10 – 22 Uhr

Tickets: Erwachsene ab $ 29, Kinder: ab $ 25, Tickets sind hier erhältlich.

6. Escape the Room

Wir lieben Escape the Room Spiele und haben auch in Wien schon einige gelöst. Was lag also näher, als auch in New York ein bisschen zu rätseln und zu kniffeln? Falls du Escape the Room Spiele nicht kennst nur ganz kurz zur Erklärung: das sind Ratespiele, bei denen du dich in einem oder mehreren „verschlossenen“ Räumen befindest und in einer gewissen Zeit (meistens 1 Stunde) gewisse Rätsel lösen musst, die zu einem Thema passen und dir gewisse Codes preisgeben, mit deren Hilfe du dich letzten Endes aus dem Raum befreien kannst. Natürlich wirst du nicht wirklich eingesperrt, es ist ja alles nur ein Spiel, aber die Zeit läuft schon und wenn du das Rätsel knacken willst, musst du das innerhalb der vorgegebenen Zeit tun.

Es gibt unterschiedlich schwierige Räume und auch die Rätsel sind ganz verschieden, sodass wirklich die ganze Gruppe zusammenhelfen muss, um letzten Endes den Kampf gegen die Uhr zu besiegen. So kann sich jeder nach seinen Fähigkeiten einbringen und manchmal ist nicht nur Wissen sondern auch ein bisschen Geschick gefragt, um ans Ziel zu kommen.

Absolut genial fanden wir „The Escape Game“ in der Madison Avenue. Wir durften dort in die Rolle von Goldgräbern schlüpfen und aus einem Bergwerk entkommen. Die Aufmachung war wirklich großartig mit ganz vielen Details und auch die Rätsel haben uns einiges abverlangt. Schlußendlich haben wir es aber doch ganz knapp geschafft und sind entkommen. Ein echt cooles Erlebnis – hätten wir noch mehr Zeit gehabt, wer weiß, ob wir nicht vielleicht noch eines der anderen Spiele dort ausprobiert hätten! Neben „Goldrush“ gibt es nämlich auch noch Spiele wie „The Playground“, „Prison Break“ oder „Mysterious Market“, die ganz tolle Bewertungen haben.

Adresse: The Escape Game, 295 Madison Avenue, NY 10017

Öffnungszeiten: täglich 8.30 – 23.45 Uhr

Tickets: ab 42,99 pro Person, Reservierung unbedingt notwendig – hier geht es zur Website… Im Sightseeing Pass ist 1 Spiel inkludiert!

7. New York von oben

Ganz weit oben bei den Favoriten der Halbstarken stand auch, „New York von oben sehen“. Und da ist vor allem „The Edge“ gut angekommen. Das hat mich eigentlich irritiert – nicht, weil „The Edge“ nicht toll war, sondern weil ICH es auch toll fand, Es war eines meiner Highlights schlechthin und offenbar auch das der Halbstarken.

„The Edge“ ist ein ganz neuer Wolkenkratzer in den Hudson Yards im Westen von Manhattan auf Höhe der 33rd Street. Das Besondere an „The Edge“ ist, dass es eine freistehende Terrasse im 100. Stock hat und im Boden der Terrasse gibt es ein Glasfenster. Da kann man drauf sitzen und die Autos 100 Stockwerke unter einem beobachten – wenn man denn keine Höhenangst hat. Das ist schon wirklich sehr, sehr toll und besonders und ja, wir waren alle begeistert! Der Ausblick ist natürlich auch sensationell, vor allem, weil man nur durch eine Glasscheibe vom Abgrund getrennt ist und nicht auch noch durch ein Geländer. Es gibt auch eine Cocktailbar direkt auf der Terrasse (die machten „The Edge“ für den Lieblingstravelbuddy und mich letzten Endes zum Highlight…) und bei Schlechtwetter kann man natürlich auch von drinnen einen herrlichen Ausblick genießen.

Und dann gibt es da noch etwas ganz Spezielles, das haben wir aber nicht selbst gemacht sondern nur beobachtet: man kann sich vom Dach des Turmes nach außen quasi „abseilen“. Klingt verrückt und ist es auch! Das ist definitiv nur was für die ganz Mutigen!

Adresse: 30, Hudson Yards, 10001 New York

Tickets: ab 38 $ für Erwachsene, ab 33 $ für Kinder – hier erhältlich

Abgesehen von „The Edge“ gibt es noch andere Möglichkeiten, sich die Stadt von oben anzusehen. Das höchste Gebäude der Stadt (die Halbstarken stehen ja auf Superlative, darum hat ihnen das auch gut gefallen) ist das One World Trade Center, das auf dem Ground Zero gebaut wurde, gleich neben die Stelle, wo ursprünglich das World Trade Center stand. Das ist richtig High Tech, man kann zB Tablets mieten, die man nur ans Fenster halten muss und dann wird einem genau erklärt, was man wo sieht. Eine schöne Spielerei, die durchaus gut ankommt.

Adresse: 258 Fulton Street, 10007 New York

Tickets: ab 38 $ – online hier erhältlich

Von den Klassikern ist noch das Empire State Building zu erwähnen, das im Erdgeschoß einen sehr interessanten Bereich hat, wo genau gezeigt wird, wie man 1930 mit den Mitteln der damaligen Zeit einen Wolkenkratzer erbaute. Außerdem gibt es Plakate von den Filmen, die dort gedreht wurden und viele viele Fotos von Promis, die ebenfalls schon im Empire State Building auf Besuch waren. Da ist man gleich in guter Gesellschaft 😉

Adresse: 350 5th Avenue, 10118 New York

Tickets:  Erwachsene 44 $, Kinder 38 $ – online hier erhältlich

Das Rockefeller Center bietet auch noch einen großartigen Ausblick, hat aber im „Coolheits-Ranking“ von den 4 Wolkenkratzern, auf denen wir waren auf Platz 4 abgeschnitten, weil es außer einer uneingeschränkten Sicht nicht so viel „Action“ bietet. Dafür gibt es unten drunter ein Einkaufszentrum und auf dem Platz davor im Winter den berühmten Eislaufplatz inkl. beleuchtetem Christbaum. Das gibt dann wieder Bonuspunkte…

Adresse: 30 Rockefeller Plaza, 10112 New York

Tickets: ab 40 $ Erwachsene, ab 34 $ Kinder – hier online erhältlich

8.American Museum of Natural History

Besonders Naturfreunde und Tierliebhaber werden Freude im American Museum of Natural History haben, aber auch alle anderen können hier viel entdecken, ist es doch das größte Naturkundemuseum der Welt. Man kann Tage darin verbringen (oder ganze Nächte wie im Film „Nachts im Museum“) und wird immer wieder etwas Neues entdecken. Es ist soooo riesig, dass es sogar eine eigene U-Bahn Haltestelle und ein eigenes IMAX Kino (vor allem an Wochenenden und Ferientagen macht es Sinn, Tickets vorzubestellen) hat!

Als Highlights finden sich weiters das Rose Center for Earth of Space, wo du in einem eigenen Planetarium Wissenswertes über unsere Erde erfahren kannst, unzählige Dinosaurierskelette, einen riesigen Saphir mit 523 Karat, den „Stern von Indien“ sowie einen lebensgroßen Blauwal. Aber auch die Säugetierausstellung, die über 2 Stockwerke geht, ist sehenswert und im Keller gibt es einen tollen Bereich, der sehr schön die Evolution schildert. Aber wie gesagt, das Museum ist riesig und hält wirklich für jeden etwas bereit!

Adresse: 200 Central Park West, New York, NY 10024

Öffnungszeiten: Mittwoch – Sonntag von 10 – 17. 30 Uhr

Tickets: Erwachsene 23 $, Kinder 13 $ – Tickets online hier erhältlich

9. Intrepid Sea, Air & Space Museum

Abgesehen von den großen Kunstmuseen, die natürlich nochmal eine ganz andere Liga sind, war das Intrepid Museum für uns das beeindruckendste Museum in New York. Es ist auf einem ausrangierten Flugzeugträger, der USS Intrepid, untergebracht, der an sich schon ein Schauobjekt ist.

Auf dem oberen Deck und im „Bauch“ des Schiffes findest du etliche Kampfjets und Hubschrauber (die genauen Bezeichnungen erspare ich dir jetzt lieber, die Technikfreaks unter uns müssen die ganz einfach auf der Homepage nachlesen…) und ganz oben gibt es eine eigene Halle, in der ein … tatatata echtes Spaceshuttle, die Enterprise untergebracht ist. Das kann man sonst kaum wo sehen, nur 4 weitere Spaceshuttles sind noch quer über die USA verteilt ausgestellt.

Am Kai ist auch noch eine Concorde der Britisch Airways „gelandet“, die ebenfalls besichtigt werden kann

und direkt im Hafenbecken im Hudson River liegt das U-Boot USS Growler, durch das du dich auch durchquetschen kannst. Ich fand es ja eher beängstigend, wie eng es in so einem U-Boot wirklich ist, auch wenn man weiß, dass man jederzeit von dort wieder weg kann. Unvorstellbar, wie es erst gewesen sein muss, als das U-Boot zu Kriegszeiten tagelang unter Wasser war…

Adresse: Pier 86, W 46th St, New York, NY 10036

Tickets: $ 33 Erwachsene, $ 24 Kinder – Online Tickets hier erhältlich

Öffnungszeiten: Montag – Sonntag 10 bis 17 Uhr

10. Raus aus der Stadt – ein Tag am Meer

Bei aller Liebe zur Stadt und bei all den großartigen Orten, die New York zu bieten hat – es ist auch anstrengend hier, und so kommt es vielleicht dem ein oder anderen gelegen, auch mal einen Abstecher an den Strand zu machen.

Auch wir waren froh, über eine kleine Auszeit und so sind wir nach Long Island gefahren. Long Island ist riiiiesig, es schließt nach Queens quasi an New York City an und ist eine 190 km lange Halbinsel mit 7,5 Millionen Einwohnern, um dir die Dimensionen vor Augen zu führen. Wenn du am JFK Flughafen oder auf La Guardia landest, kommst du automatisch nach Long Island, beide Flughäfen liegen nämlich dort. Long Island ist das beliebteste Urlaubs- und Erholungsgebiet der New Yorker und kann zur Hauptsaison so richtig voll werden. Hier findest du endlose Strände, aber auch sehr ländliche Gegenden mit Weinbergen und an der Ostspitze der Insel liegen auch die Hamptons, eine Ansammlung von Städten, die als das Mekka der Superreichen gelten und vermutlich das Budget eines Familienurlaubs überschreiten.

Was einfach mit der Long Island Railroad von der Pennsylvania Station aus zu erreichen ist, ist Jones Beach. Der Zug geht stündlich bis Freeport und von dort geht es bequem mit dem Bus bis zum Strand. Über 10 km ist der goldgelbe Strand lang und wenn die Saison so richtig beginnt, findest du hier alles, was dein Urlauberherz höher schlagen lässt – diverse Sportmöglichkeiten, Restaurants, Foodtrucks und Unterhaltungen. Wir waren Anfang April dort und sind praktisch die einzigen Besucher gewesen. Es war auch noch viel zu kalt, um im Meer zu baden. Da wir aber immer „Meerweh“ haben, nützen wir jede Gelegenheit, um unsere Füße in den Sand und ins Wasser zu strecken. Herrlich!

Ein sehr beliebtes Ausflugsziel ist auch Coney Island im Südwesten von Brooklyn. Coney Island ist von Manhattan aus problemlos mit der U-Bahn-Linie D und N zu erreichen. Auch hier gibt es schöne Sandstrände, bekannt ist Coney Island aber auch für seinen Vergnügungspark. Leider war es dafür im April noch zu früh, die Halbstarken waren aber auch auf Jones Beach sehr zufrieden.

11. Central Park

Über den Central Park habe ich ja schon bei den Klassischen Sehenswürdigkeit erzählt, er muss aber unbedingt auch hier erwähnt werden, weil er einfach eine solche Fülle an Aktivitäten ermöglicht, die man einfach cool finden muss…

Abgesehen davon, dass man hier laufen kann, bis man eben nicht mehr kann – der Central Park ist mit 340 ha soooo riesig, da kann man locker einen ganzen Tag verbringen – kann man Fahrräder oder auf dem Central Park Lake im Loeb Bootshaus Boote ausborgen. Oder man kann einfach auf der Sheep Meadow oder dem Great Lawn einer riesengroßen Wiese ein Picknick machen, falls denn dort nicht gerade ein riesiges Konzert stattfindet, denn auch das gibt es. Im Sommer gibt es auch die sogenannte Sommerstage, wo du sogar gratis Konzerte unterschiedlicher Genres anhören kannst. Auch Baseball Plätze stehen zur Verfügung und im Winter gibt es sogar einen Eislaufplatz, auf dem man seine Runden drehen kann.

Idyllisch sind auch das Friedsam Memorial Karussell mit über 50 handgeschnitzten Pferden und die Alice im Wunderland Skulptur, auf der gerne herum geklettert wird. Und Fans der Beatles wollen wahrscheinlich auf den Strawberry Fields das Denkmal für John Lennon aufsuchen.

Auch Tierfreunde kommen im Central Park auf ihre Kosten, es gibt hier nämlich sogar einen Zoo. Der fällt vielleicht nicht unter die coolsten Aktivitäten, da er aber bei einigen New York Pässen inkludiert ist, kann man durchaus einen Abstecher dorthin machen. Vor allem die Kleinen Pandas und die Robben haben es uns dort angetan und ein schönes Tropenhaus gibt es auch.

Adresse: zwischen 59th und 110th Street

Tickets: Parkeintritt ist frei. Für den Zoo braucht man ein Ticket – $ 20 für Erwachsene, $ 15 für Kinder ab 3, Tickets erhältst du direkt vor Ort oder online hier

Öffnungszeiten: der Park ist rund um die Uhr geöffnet. Zoo: Montag bis Freitag 10 – 17 Uhr, Wochenende bis 17.30 Uhr

Du siehst also, in New York wird auch deinen coolen Reisebegleitern niemals fad. Je nach Interessensgebieten kann man diese Tipps natürlich noch beliebig erweitern – oder vielleicht hast du ja auch Ideen, auf die wir bisher noch nicht gekommen sind? Ich freue mich über jeden Input, denn wer weiß, ob es uns nicht irgendwann bald wieder mal in die Stadt, die niemals schläft verschlägt…? Und falls du noch mehr Ideen brauchst, die auch irgendwie cool sein können, wirst du bestimmt auch hier fündig:

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