TROMSØ – Arktische Träume von Hundeschlitten, Rentieren und Nordlichtern

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Ein guter Rat ist wie Schnee. Je sanfter er fällt, desto länger bleibt er liegen und desto tiefer dringt er ein. Simone Signoret (1921 – 1985)

Der hohe Norden hat ja schon lange mein Herz erobert. Ich liebe die Landschaft, die Ruhe und die Menschen dort und daher zieht es mich auch im Sommer wie im Winter immer wieder dort hin. Und weil meine Begeisterung groß und offenbar ansteckend ist, haben der Lieblingstravelbuddy und ich gerade ein langes Wochenende in Tromsø verbracht und dort die winterliche Arktis von ihrer schönsten Seite genossen.IMG_1208

Tromsø wird auch liebevoll das „Paris des Nordens“ genannt und ist mit etwa 75.000 Einwohnern die größte norwegische Stadt nördlich des Polarkreises. Obwohl die Sommer kurz und die Winternächte lang sind, obwohl über Monate die Sonne im Winter gar nicht über dem Horizont auftaucht und obwohl das Leben hier wirklich rau sein kann, zieht die gemütliche Atmosphäre der Stadt ihre Bewohner und Besucher in ihren Bann. In Tromsø liegen die nördlichste Universität, die nördlichste Kathedrale und die nördlichste Brauerei der Welt und es gibt jede Menge Aktivitäten, die du dir bei einem Besuch in Tromsø keinesfalls entgehen lassen darfst.IMG_2235

Die Stadt liegt etwa 340 km nördlich des Polarkreises und das Zentrum findest du auf der Insel Tromsøya. Die Altstadt mit ihren Holzhäusern ist entzückend, aber überschaubar und du kannst hier alles gut zu Fuß erreichen. Das Herzstück der Stadt ist natürlich der Hafen, wo als Höhepunkt des Tages immer um 14.15 der Nordkurs der Hurtigruten einläuft und für einige Stunden Halt macht. Hier starten aber auch die Schiffe für die Polarexpeditionen, was Tromsø den Beinamen „Tor zur Arktis“ eingebracht hat.20220313_150225

Tromsø bietet Kultur, Kulinarik und unvergessliche Naturerlebnisse. Während im Sommer die Mitternachtssonne und unendliche Möglichkeiten für Wander- und Trekkingtouren die Besucher in die Stadt locken, sind es im Winter die Nordlichter, Rentiere und Hundeschlittenfahrten, für die man den weiten Weg in den Norden auf sich nimmt. Egal wann du nach Tromsø kommst, für deinen Besuch solltest du dir daher etwas Zeit nehmen, um all das in Ruhe zu genießen. Der Lieblingstravelbuddy und ich haben 3 Tage dort verbracht und hatten ein dichtes Programm, das sich aber mehr als gelohnt hat. Bist du neugierig auf unser Winterhighlights in der Arktis?IMG_2678

1. Huskys, Hundeschlittenfahrt und eine Übernachtung im Lavvu

Der Lieblingstravelbuddy liebt Hunde. Was war daher naheliegender, als einer Huskyfarm einen ausgiebigen Besuch abzustatten? Direkt vom Flughafen fuhren wir daher ins Villmarkssenter, wo wir unsere erste Nacht in

einem Lavvu, einem Zelt der Samen, verbracht haben. Weit ab vom Trubel liegt es herrlich quasi im Nirgendwo, abgesehen von den Hunden ist dort wirklich nur Schnee und endlose Weite.  Das Villmarkssenter ist eine der größten Huskyfarmen – über 200 Hunde leben dort und warten in ihren Hütten nur darauf, loszustarten und mit viel Energie ihre Schlitten zu ziehen. Mit viel Gebell haben sie uns begrüßt und nach ausführlichen Informationen durften wir sie alle kennenlernen, hätscheln und tätscheln und sogar einen Blick auf die Puppies werfen, die vor 4 Wochen erst geboren wurden. Da wir die Nacht dort verbrachten, hatten wir dafür ausgiebig Zeit und konnten uns auch nachdem die Tages bzw. Abendgäste weg waren, noch mit ihnen beschäftigen.

Nachdem wir uns mit köstlicher Fischsuppe gestärkt haben und es auf der Farm ruhig wurde, nachdem wir gemütlich unter freiem Himmel gesessen und auf die ersten Nordlichter gewartet haben (leider haben uns da die Wolken einen Strich durch die Rechnung gemacht) und nachdem auch die letzte Hundepflegerin das Villmarkssenter verlassen hat, haben wir es uns in unserem Zelt gemütlich gemacht. 20220311_204109Auf einer dicken Schicht von Rentierfellen, eingewickelt in Polar-Schlafsäcke und mit einem knisternden Lagerfeuer in der Mitte (okay, das ist irgendwann ausgegangen und wir haben es verschlafen, wieder nachzulegen…) haben wir die Nacht verbracht. Wir hatten das unglaubliche Glück, dass wir die einzigen Übernachtungsgäste dort waren und so das ganze Zelt für uns alleine hatten, schlafen mehrere Leute dort, wird es einfach geteilt.IMG_3061

Am nächsten Morgen war es dann Zeit für die Schlittenhunde-Fahrt. Eine ausführliche Einschulung machte uns mit der Handhabung des Hundeschlittens und den „Verkehrsregeln“ dort vertraut und dann ging es auch schon los! Ich weiß nicht, wer aufgeregter war, die Hunde oder wir!! Das war ein Gebell und eine Freude, als wir endlich los starteten!IMG_2133

Im Convoy ging es also über die verschneite Landschaft und wir haben herrliche Ausblicke weit über das Meer und die umliegenden Berge genießen können. Als Passagier des Schlittens braucht man eigentlich nichts zu machen, außer zu staunen! Anders sieht das Ganze für den Fahrer aus, der das Hunderudel unter Kontrolle halten und für die Stabilität des Schlittens sorgen muss. Das ist leichter gesagt, als getan, die Hunde sind so energiegeladen, dass sie einfach nur laufen wollen und kaum auf Kommandos hören. Also zumindest nicht auf die von Touristen und so ist es tatsächlich passiert, dass wir 2 kleinere Unfälle hatten und ich im Schnee zurückgelassen wurde, während der Lieblingstravelbuddy mit den Hunden ungebremst Richtung Nordpol gefahren ist. Zum Glück ist nichts passiert, ich konnte mich selbst retten und das Hundegespann samt Lieblingstravelbuddy wurde von den mitfahrenden Maschas gestoppt. Wir haben beide diese Abenteuer auf unterschiedliche Art erlebt und werden bestimmt noch laaange darüber reden und lachen.20220312_104001

Huskys haben wahnsinnig viel Energie – sie fressen mindestens 1/10 ihres Körpergewichtes täglich an Fleisch und Fett und können wahre Höchstleistungen erbringen. Während wir dort auf Besuch waren, fand gerade der IMG_2168IMG_1175Finnmarksløpet, eines der größten Hundeschlittenrennen der Welt statt, an dem die Besitzer teilnahmen. In 6 Tagen werden dabei unglaubliche 1200 km zurück gelegt. Wahnsinn, oder?

Für uns war der Besuch auf der Huskyfarm definitiv eines der Highlights unserer Reise – ein Abenteuer, das wir dir auch wärmstens empfehlen können.

Adresse: Straumsvegen 601, 9105 Kvaløya, Norwegen

Öffnungszeiten: abhängig von gebuchter Aktivität

Preis: je nach Aktivität; Übernachtung mit Hundeschlittenfahrt 2990 NOK (ca. 300 €) für Erwachsene

2. Eismeerkathedrale

Die nördlichste Kathedrale der Welt ist die Eismeerkathedrale, die sich direkt gegenüber des Hafens von Tromsø befindet, du musst dazu nur die große Brücke überqueren. Der Spaziergang über die Brücke bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Stadt, den Fjord und die umliegenden Berge und ist schon eine kleine Sehenswürdigkeit für sich.IMG_2263

Die Kathedrale beeindruckt durch ihre Form, sie erinnert an einen Eisberg und durch ihr großartiges Mosaik-Fenster. Genau genommen ist sie gar keine echte Kathedrale sondern eine Kirche, Bischof gibt es in Tromsø nämlich keinen. Thematisch ist die Kirche am Polarmeer orientiert, das Polarlicht und das Eis stellen zentrale Themen der Gestaltung dar.

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Man kann die Eismeerkathedrale auf eigene Faust besuchen oder im Rahmen eines Mitternachtssonnen-Konzertes dort verweilen. Letzteres gibt es allerdings nur im Sommer.

Adresse: Hans Nilsens vei 41, 9020 Tromsdalen, Norwegen

Öffnungszeiten: Jänner – Mai 14 – 18 Uhr, Juni – August 9 – 19 Uhr, September – Dezember 14 – 18 Uhr, zusätzlich im Sommer für die Mitternachtskonzerte ab 23 Uhr auch nachts geöffnet

Preis: Besichtigung 55 NOK (ca. 5 €)

3. Storsteinen 

Der Storsteinen gleich hinter der Eismeerkathedrale ist Tromsøs Hausberg und auch wenn er eigentlich nur 418 m hoch ist, wirkt er doch imposant. Der Ausblick von oben ist gewaltig und wenn du ein bisschen Zeit übrig hast, solltest du dir Tromsø unbedingt von oben ansehen.

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Keine Sorge, du musst nicht zu Fuß hinauf – kannst du aber, 1200 Stufen führen über die sogenannte Schärpa-Stiege hinauf – es gibt eine Seilbahn namens Fjellheisen, die dich mühelos hinauf befördert. Bei der Bergstation erwartet dich ein Café (die heiße Schoki dort ist ein Gedicht!!), ansonsten fährt man hauptsächlich hinauf um den Ausblick zu genießen. 

Und das lohnt sich tatsächlich! Wir waren zum Sonnenuntergang dort und der Himmel hat wirklich in allen möglichen Farben gestrahlt.IMG_2294

Auch das beleuchtete Tromsø von oben ist mehr als beeindruckend und in einer klaren Nacht hast du vielleicht sogar die Gelegenheit, von oben Nordlichter zu sehen. Wir haben gewartet und gewartet und gewartet – irgendwann waren wir dann leider zu ungeduldig (und zu hungrig und durchgefroren…), sodass wir zwar ohne Nordlicht-Bilder, aber trotzdem mit ganz tollen Eindrücken wieder ins Tal gefahren sind. Man ist dort übrigens darauf eingestellt, dass die Besucher bis spät in die Nacht bleiben wollen, die letzte Seilbahn fährt tatsächlich erst um 22.30 Uhr zurück.

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Adresse: Sollivegen 12, 9020 Tromsdalen, Norwegen

Öffnungszeiten: 10 – 23 Uhr

Preise: Erwachsene 260 NOK (ca. 25 €), Kinder bis 15 Jahre 130 NOK (ca. 13 €)

4. Rentiere und die Kultur der Samen

Rentiere sind, ebenso wie Huskys, aus dem Bild Nordnorwegens nicht wegzudenken. Es gibt zwar einige wildlebende Tiere, die meisten sind jedoch im Besitz von Menschen. Gerade für das Volk der Sami sind sie Existenzgrundlage, die Rentiere versorgen sie mit Fleisch und Fellen und werden von den Menschen gehegt und geachtet. 90.000 bis 140.000 Samen gibt es übrigens noch in Norwegen, Finnland, Schweden und den angrenzenden Teilen Russlands. Gar nicht so wenige und schon ein Grund, sich ein bisschen mit diesem Volk zu beschäftigen, wenn man gerade vor Ort ist.

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Wenn du Rentiere aus nächster Nähe sehen, streicheln und füttern möchtest und eventuell auch eine Rentier-Schlittenfahrt unternehmen möchtest, empfiehlt es sich, eine Rentierfarm zu besuchen. Wir haben ein Package bei

Tromsø Arctic Reindeer gebucht und konnten so einer Herde mit 300 Tieren einen Besuch abstatten. Es war, das muss man sagen, eine auf Touristen ausgerichtete Tour und wir waren bei weitem nicht die einzigen Besucher dort, trotzdem hat es uns gut gefallen.

Das morgendliche Füttern der Tiere war nach einer kurzen Einführung der 1. Programmpunkt. Nachdem die Rentiere satt waren, waren sie auch weniger wild – anfangs gab es ein ganz schönes Gerangel, bis jeder ans Futter kam – und ließen sich streicheln, ganz besonders willige posieren auch für Fotos.

Danach gab es eine kurze Rentier-Schlittenfahrt, leider nur auf dem Gelände der Farm, da hätten wir gerne noch ein bisschen eine größere Runde gedreht, aber naja.

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Anschließend wurde ein Rentiereintopf (fand ich ja fast ein bisschen makaber…) zum Mittagessen gereicht – köstlich war er aber allemal und zum Schluss gab es noch eine Präsentation von 2 Sami Damen, wo wir mehr über die Kultur dieses Volkes erfahren konnten und abschließend gemeinsam einen sogenannten Joik, einen traditionellen Gesang der Samen, zum Besten gegeben haben.

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Wie gesagt, alles ein bisschen touristisch, aber es war trotzdem eine interessante Tour. Es gibt mehrere Anbieter, unsere Tour haben wir über diese Homepage gebucht: Tromsø Arctic Reindeer.  Hier kannst du auch im Vorfeld schon viel Interessantes über die Kultur der Samen nachlesen.

5. Museen in Tromsø

Als kulturelles Zentrum Nordnorwegens bietet Tromsø auch ein breites Angebot an Museen.

Spannend und auf jeden Fall außergewöhnlich ist das Polarmuseum, wo du erfahren kannst, wie die ersten Polarexpeditionen abgelaufen sind und wo du viele Exponate der Touren ins Nordmeer sehen kannst.

Polaria ist das Zentrum, wo du mehr über das Leben und die Tierwelt der Arktis erfahren kannst. Du triffst dort auf echte Robben und unterschiedliche Fische und lernst in Ausstellungen und Filmen über Nordlichter, und die Tier- und Pflanzenwelt Nordnorwegens. Klingt toll, ist in Wirklichkeit aber eher überschaubar und mehr als 1 Stunde brauchst du für den Besuch dieses Museums nicht einplanen.

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Witziger fanden wir da das erste Trollmuseum der Welt, wo du auf viele lustige und schaurige Gesellen treffen kannst. Mit den Trollen ist es ja so eine Sache im hohen Norden: man weiß nicht sicher, ob es sie gibt, ganz ausschließen kann man es aber auch nicht und keinesfalls möchte man sie verärgern. Daher begegnet man ihnen mit Respekt und Augenzwinkern und erfreut sich an den vielen Geschichten, die im Laufe der Jahrhunderte über sie aufgetaucht sind. Das Museum ist sehr interaktiv gestaltet und es macht Spaß, ein bisschen in die Märchen und Mythen aus der Welt der Trolle einzutauchen.

Direkt neben dem Polaria Museum wirst du ein in Glas gehülltes Schiff entdecken, die MS Polstjerna. Sie hat viele Jahre der Robbenjagd auf dem Buckel, wird seit 1981 jedoch nicht mehr genutzt und kann jetzt als Museumsschiff besucht werden.

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Was wir leider nicht mehr besuchen konnten, uns aber auch empfohlen wurde, ist das Arctic University Museum of Norway, wo es ebenfalls vieles über das Leben in der Arktis, über Wikinger, Samen und Nordlichter zu erfahren gibt. 

Auch Museen über Kunst und Fotografie findest du in Tromsø, ebenso wie die nördlichste Brauerei der Welt, in der du eine Führung machen kannst. Die Bibliothek der Stadt ist auch sehenswert und sticht auch architektonisch ins Auge.

6. Nordlichter

Der Hauptgrund, warum der Lieblingstravelbuddy und ich – abgesehen vom Besuch auf der Huskyfarm – nach Tromsø gefahren sind, waren aber die Nordlichter, die Aurora borealis. Dieses grün-lila-rot-blaue Farbenspiel über dem dunklen Nachthimmel wollten wir  mit eigenen Augen sehen und erleben. Und jaaaaa! Es ist uns geglückt!!! 

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Nordlichter sind etwas unglaublich faszinierendes. Die Sonne stößt die sogenannten Sonnenwinde, elektrisch geladene Teilchen weg, die beim Eintreffen in die Atmosphäre der Erde aufgrund ihrer elektrischen Ladung vom Magnetfeld der Pole abgelenkt werden. Wenn diese Teilchen nun abhängig von der Höhe, in der sie eintreten auf die Gase der Atmosphäre treffen, reagieren diese miteinander und es entsteht ein Licht. Meistens reagieren sie mit Sauerstoff, das ergibt die schöne grüne Farbe, treffen sie auf Stickstoffatome, entstehen rote und blaue Lichter. Faszinierend, oder? Früher hatten die Leute Angst vor den Lichtern, weil sie sich nicht erklären konnten, wo sie herkamen und was dahinter steckte. Und wenn man dann auch noch von allerlei Trollen uns sonstig Mystischem umgeben ist, kann das schon mal unheimlich werden.

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Heute weiß man, dass man sich nicht mehr fürchten muss sondern nur mehr staunen kann. Nicht nur die Farben der Nordlichter sind unterschiedlich, auch die Formen variieren. Manchmal sind sie nur ein zarter Hauch oder Streifen auf dem Himmel, manchmal tanzen sie bandförmig durch die Nacht. Man kann sich wirklich nicht daran sattsehen.

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Grundsätzlich kannst du dich auch alleine auf die Jagd nach Nordlichtern machen. Es empfiehlt sich aber, sich aus der Stadt hinaus zu begeben, je weniger Lichtverschmutzung am Himmel ist, desto leichter wirst du auch weniger intensive Lichter sehen können.

Wir haben eine Tour mit Greenlander Tromsø gemacht. Gerade wenn du noch nie Nordlichter gesehen hast, empfiehlt es sich, einen „Profi“ dabei zu haben, der die Wetterlage kennt und die Nordlicht-Aktivität mittels App im Auge hat. Auch haben diese Guides untereinander Kontakt und wissen so, wo die Chance, Nordlichter zu sehen am Größten ist. 

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Unser Guide Markus hatte alles wirklich super unter Kontrolle. In einer kleinen Gruppe mit 6 anderen Leuten fuhren wir weit in einen Fjord hinein, bis Markus den perfekten Ort gefunden hatte (als ich das 1. Mal in Tromsø war und solch eine Tour gemacht habe, sind wir sogar bis über die Schwedische Grenze gefahren und auch spontane Touren nach Finnland sind keine Seltenheit). Dort wurden dann die Stative aufgebaut, schließlich wollten wir ja auch tolle Erinnerungsfotos machen, Polaranzüge verteilt, damit uns nicht kalt wurde und dann ging’s los mit dem Warten. Lady Aurora ließ sich aber nicht lang bitten und tanzte bald mal fröhlich über den Himmel. Wow!!! Absolut großartig!!

Als dann Wolken aufzogen, hat Markus erst mal ein kleines Lagerfeuer entfacht (in Norwegen gilt ja das Jedermannsrecht, das besagt, dass jeder Mensch die Möglichkeit hat, in der Natur ein Feuer zu machen, zu campen sowie Beeren und Pilze zu sammeln, zu wandern und Boot zu fahren. Genießen, aber nicht zerstören, das ist die Devise des Allemansrätten, das über ganz Skandinavien verbreitet ist…) und uns mit heißer Schokolade und Gemüsesuppe versorgt. Da die Wolken aber mehr wurden, brachen wir schließlich auf um an einem anderen Platz neuerlich Nordlichter zu sehen. Und dann nochmal und noch einmal, es war wirklich beeindruckend und soooooo toll!

Das war’s vorläufig mit meinen winterlichen Erfahrungen aus Tromsø. Wenn du Lust hast, ganz hoch in den Norden zu fahren, findest du vielleicht hier noch wertvolle Tipps:

SPITZBERGEN – auf Eisbärenjagd in Arktischen Gefilden

LONGYEARBYEN – die unaussprechliche Stadt im Arktischen Eis

SPITZBERGEN – mit dem Snowmobile durch die endlose Arktische Weite

ISLAND – zwischen Nordlichtern, Vulkanen und Geysiren

Hast du die Nordlichter schon einmal selbst gesehen oder steht das noch auf deiner Bucket list? Oder warst du auch einmal im Hohen Norden und hast Tipps, was man dort sonst noch erleben kann und muss? Hinterlasse mir doch einen Kommentar, für neue Ideen bin ich immer dankbar!

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